Über GREEK ROOTS

Meine Name ist Mario Kastanias und schon immer beschäftigte ich mich mit der Frage, wie ich eine Brücke zwischen meiner Heimatstadt Hamburg und Griechenland, dem Geburtsland meines Vaters, herstellen könnte.

Die passende Antwort dazu fand sich im Sommer 2014 während eines Familienurlaubs in Koroni, einem kleinen Dorf im äußersten Westen der griechischen Halbinsel Peloponnes. Auf der Suche nach gutem Olivenöl  für den täglichen „Choriatiki Salata“, dem berühmten griechischen Bauernsalat, traf ich auf Takis und Pantelis, zwei aufgeweckte und ambitionierte Olivenölproduzenten, die ihre Olivenhaine schon seit vielen Jahren nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschafteten.

Ihr frisch gepresster Olivensaft hatte einen unvergleichlichen Geschmack – welch ein Unterschied zu all den Olivenölen, die ich zuvor kennen gelernt hatte!

Mario Kastanias

Dieses Erlebnis wirkte wie eine Initialzündung und war meine persönliche Begegnung mit Kairos, dem griechischen Gott der günstigen Gelegenheit und des rechten Augenblicks!

Mit Vergnügen beobachtete ich, wie die Begeisterung für dieses Naturprodukt auch von meinen Freunden, Nachbarn und Familie in Deutschland geteilt wurde. Was zunächst als Testballon startete, zog rasch immer größere Kreise. Die Gründung der Greek Roots Olivenmanufaktur war daher der nächste logische Schritt.

3 Freunde im Olivenhain

Griechenland ist Bioland

Mangels einer flächendeckenden Großindustrie sind Umweltverschmutzungen hier eher ein Fremdwort, die Böden und das Trinkwasser daher unbelastet.

Auch agrarindustrielle Betriebe wird man in Griechenland kaum finden, denn eine hochgezüchtete industrielle Landwirtschaft ist schon allein aufgrund der hügeligen Topografie des Landes kaum realisierbar. Nach wie vor bilden die unzähligen sich in Familienhand befindlichen Kleinbetriebe das Rückgrat der griechischen Agrikultur. Zur gelebten Praxis einer nachhaltigen Landwirtschaft gab es deshalb nie eine andere Alternative! 

Koroneiki Olivenbaume 2

Direktvermarktung als Chance

Je mehr ich mich mit den lokalen Vertriebsstrukturen des Olivenölhandels beschäftigte, desto bewusster wurde mir, vor welchen Herausforderungen gerade die kleinen Olivenbauern stehen. Typischerweise befinden sich griechische Olivenhaine auf kleinen und oftmals nicht zusammenhängenden Flächen, die zudem meist schwer zugängig sind. Die Produktion von Olivenöl ist also mit deutlich höheren Kosten verbunden, denn die Oliven müssen in aufwendiger Handarbeit geerntet werden. Der Einsatz von effektiven Hochleistungserntemaschinen ist hier keine Option.

Wussten Sie, dass jedes Jahr der überwiegende Anteil der griechischen extra nativen Olivenölernte von Großhändlern billig eingekauft und zum Vermischen für den Massenmarkt nach Italien exportiert wird?

Unter Ölpanschern ist es ein offenes Geheimnis, dass gerade Olivenöl der griechischen Sorte „Koroneiki“ hervorragend dazu geeignet ist, minderwertigere Öle  geschmacklich aufzubessern. Der einzige Weg, um die Abhängigkeit von industriellen Großabfüllern zu beenden, liegt deshalb in der Direktvermarktung dieses griechischen Qualitätsproduktes.

Um auch Takis und Pantelis bei dem Aufbau dieses alternativen Vertriebsweges zu unterstützen, zahle ich gern einen fairen und angemessenen Einkaufspreis, der die Wertschätzung für dieses grüne Gold widerspiegelt.

Mit jedem Einkauf leisten auch Sie einen Beitrag zum Fortbestand der kleinbäuerlichen Kultur und des traditionellen Olivenanbaus auf der Peloponnes.

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Das Dorf Koroni auf der Peloponnes - Herkunft meines Olivenöls

Direktvertrieb

Das Koroneiki Olivenöl und die Kalamata Oliven der Greek Roots Olivenmanufaktur sind in Hamburg auch direkt erhältlich und zwar beim

  • Demeterstand „Grünkorb“ auf den Öko-Wochenmärkten in Groß Flottbek und Nienstedten und auch im
  • Hofladen des Gutshofs Wulksfelde.